Für eine Hand voll Etherium

Wir schreiben die Ära ohne Helden

So nennen zumindest die Bewohner Anfariahs die Zeit in der sie leben.
Die Geschichten der Helden, die damals dieses Land von den Naturvölkern befreit haben hallen nur noch leise in den Ohren alter Geschichtenerzähler doch niemand vermochte es bis heute aus deren Schatten zu treten.
Während die Natur langsam der Zivilisation weicht werden diejenigen die diese vorantreiben zu den neuen Helden.
Die Kartografen, die neue Welten entdecken und so die großen grauen Flecken auf den Weltkarten schließen, die zwergischen Ingenieure, die mit neuen Abwassersystemen und andere Mechanismen das Leben in den großen Städten einfach und angenehm machen und die Könige die mit Diplomatie statt mit dem Schwert regieren.

Die von Menschen, Zwergen, Halblingen und Hochelfen regierte Welt ist am florieren, die Grenzen sind gesichert und kaum jemand muss hungern.
Man spürt wie sie sich langsamer und langsamer dreht als plötzlich eines der unscheinbarsten Königreiche auf dem Kontinent Teutetor, regiert von König Elessian, die Welt erschütterte.

Rhoderic.
Ein Wunder ist geschehen, Etherium.
Als die Zwerge des Silberbären Clans, vertrieben aus ihrer Zwergenmetropole, im Schatten der Himmelsspitze mit König Elessian den Packt schlossen: Sie würden ihn zum Herrscher des mächtigsten Königreiches auf ganz Anfariah machen, wenn er sie hier schürfen und die Erträge behalten ließ, war niemandem die Tragweite bewusst.

Kurz danach stieß der erste Zwerg auf das gleißende blaue Licht aus dem Berg, dass sie unfassbar reich machen würde.

Etherium, dieses Metall hat besondere magische Eigenschaften je aufwändiger es geschmiedet wurde, desto reiner wurde die Magie und desto stärker die Waffen.

Die Silberbären machten sich selbst zu den Meistern dieser Kunst und so wurden alle Krieger die sie ausrüsteten von keiner bekannten Waffe bezwingbar und jeder wollte eben genau dieser Krieger sein.
Ein Wettkampf um Handelsverträge,die besten Routen und um das Etherium entbrannte und das zog, wie das Licht die Motten, Vertreter jeder Königreiche, Gauner und Abenteuerer wie vielleicht der ein andere von euch nach Rhoderic.

Der erste Stopp auf dem Weg in das ansonsten von der Außenwelt isolierte Tal ist Riesbrügge.
Eine Stadt gelegen an der gigantischen Brücke über den Ries, auf der ihr, so „der Eine“ will, nicht ausgreaubt wurdet, die jedem Reisenden und Händler offen steht sich hier noch einmal in einer Taverne auf dem Weg nach Minghardt auszuruhen, die Vorräte aufzustocken oder eine der vielen anderen vielleicht etwas verwerflicheren Atraktionen zu besuchen.

Der Zerstreuung wegen natürlich.
Im Schlafenden Drachen beginnen wir unsere Geschichte.
Einer nicht sehr feinen aber für euch umso einladender aussehenden Spilunke,wo Bier, Met und Bett den richtigen Preis und die Bardame den adequaten Umfang hat.

Es ist schon ungewöhnlich voll für einen Midwa Abend und es liegt etwas in der Luft.

Für eine Hand voll Etherium

Tiaslin Curach derwisch18